mikromarken

 

Wenn an jeder Ecke ein Coffeeshop, jedes Haus nur fünf Minuten von einem Burgerbrater entfernt und jedes zweite Hemd über die Ladentheke eines schwedischen Textilvertriebs gewandert ist, weiß auch der letzte Mensch, dass globalisierte Marken vor nichts und niemandem Halt machen. Millionen werden in Werbeflächen, Kampagnen, Maßnahmen und Gutscheine gepumpt, damit die Zielgruppe bald an jedem Winkel der Welt das bekommt was sie kennt.

Denn, so der allgemeine Marketingkonsens, was die Menschen kennen, kaufen sie auch. Studien werden in Auftrag gegeben, Menschen analysiert, Produkte lokal angepasst, damit Gewinne maximiert werden. Die Menschen reisen durch die Welt, um feststellen zu müssen, dass die Läden in der Innenstadt von Paris sich nur marginal von denen in Oer-Erkenschwick unterscheiden.

Dennoch gibt es in diesem Umfeld Menschen, die mit ihrer eigenen Idee, ihrer eigenen kleinen Geschichte mehr erzählen, als jede Werbekampagne der Welt. gutding hat sich gefunden, um Trends abseits der megaschweren Global Player zu entdecken: Ideen, Marken und Märkte die neben den großen Einkaufszentren entstehen, zu beobachten und diesen Mikromarken eine Plattform zu bieten.

Der Umschwung der Kommunikation, der Struggle der großen Marken mit den Menschen zu kommunizieren, ist die Chance für kleine und mittelständische Unternehmungen sich ihren Fleck auf der Landkarte zu sichern. Menschen wollen sich identifizieren und gleichzeitig von anderen abgrenzen - mit ihrer Region, ihrem Stadtteil, ihrem Fußballclub, ihrem Freundeskreis.

gutding schaut ihnen dabei zu und gibt notfalls gar ein wenig Rat, wenn er denn verlangt wird. Verstehen Sie das, lieber Leser, bitte nicht falsch - gutding ist kein Pamphlet gegen die globalisierte Markenführung! gutding ist eine Drohne, die kleine Perlen im Schatten der Giganten aufspüren und guten Ideen Applaus spenden will.



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